Tagesgeldkonten
Mit einem Tagesgeldkonto kann man nichts verkehrt machen! Diese pauschale Aussage trifft es zwar schon ganz gut, allerdings sollte man nicht vernachlässigen, dass es auch unter Tagesgeldanbietern gute und schlechte Anbieter gibt. In den meisten Fällen unterscheiden sich die Tagesgeldprodukte schon durch die Zinsen, in vielen Fällen liegen die Besonderheiten aber auch im Detail. So wird beim genaueren Tagesgeld Vergleich deutlich, dass sich viele Tagesgeldkonten schon in der Häufigkeit der Zinsgutschriften stark unterscheiden. Während einige Anbieter die Zinsen nur jährlich gutschreiben, nehmen viele Banken die Zinsgutschrift mittlerweile quartalsweise oder sogar monatlich vor. Dabei gilt: Je öfter die Zinsen gutgeschrieben werden, desto höher fällt der sogenannte Zinseszinseffekt aus.
Ein weiterer Punkt in dem sich Tagesgeldkonten oft unterscheiden ist die Einlagensicherheit. Während Banken, die ihren Sitz in Deutschland haben, für gewöhnlich Mitglied im privaten Einlagensicherungsfonds der Banken sind und durch einen staatlichen Einlagensicherungsfonds gesichert sind, ist eine derartige Einlagensicherheit bei vielen ausländischen Banken meist nicht gewährleistet, sodass im Falle einer Insolvenz ein erhöhtes Verlustrisiko besteht. Bei deutschen Instituten ist man als Tagesgeldanleger aber in der Regel auf der sicheren Seite.
Außerdem sollte man beim Tagesgeld Vergleich genau auf die laufenden Kosten achten: Nicht alle Tagesgeldkonten kommen ohne Kontoführungsgebühr aus. Allerdings werden viele Tagesgeldkonten auch dauerhaft kostenfrei angeboten. Selbiges gilt auch für die Portokosten, welche beispielsweise für den Versand von Kontoauszügen berechnet werden können. Viele Anbieter stellen die Kontoauszüge in digitaler Form kostenfrei zum Abruf im Internet bereit, andere verlangen hohe Portobeteiligungen für den Postversand der Kontoauszüge.

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