Kredite für Selbständige - Was sollten Sie beachten?


© knipseline / pixelio.de

Als Selbständiger oder Freiberufler könnten Ihnen die Probleme bekannt sein, mit denen man sich als solcher konfrontiert sieht, wenn es um die Vergabe von Krediten geht. Aufgrund fehlender Einkommensnachweise, wie sie bei normalen Krediten zum Nachweis genügen, benötigt der Kreditgeber von Ihnen weitere Unterlagen, wodurch diesem ein Mehr an Aufwand und somit an Kosten entsteht. Im Allgemeinen besteht bezüglich der Konditionen kein Unterschied zwischen selbständigen beziehungsweise freiberuflichen und angestellten Kreditnehmern. So unterscheiden sich die Zinssätze zwischen Selbständigen und Angestellten nicht und auch der fest vereinbarte Zinssatz bleibt über die gesamte Laufzeit hinweg konstant. Wollen Sie einen Kredit für Selbständige beantragen, sollten Sie ein paar Bedingungen beachten. Sie sollten bereits länger als ein Jahr in Ihrem Berufsfeld tätig sein. Weiterhin dürfen möglichst keine negativen Einträge bei der SCHUFA vorliegen und außerdem gewisse Sicherheiten vorzuweisen sein.

Der Antrag Ihres Kredits kann in den meisten Fällen einfach und unkompliziert über das Internet ausgefüllt werden. Als Nachweis regelmäßiger Einkünfte dienen wie gewohnt die Kontoauszüge der letzten drei Monate. Wie eingangs erwähnt, erfordert ein Kredit für Selbständige das Einreichen zusätzlicher Unterlagen. Dazu gehören unter anderem die betriebswirtschaftliche Auswertung, eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie gegebenenfalls Einkommenssteuerbescheide. Die Ihnen durch den Ratenkredit entstehenden Kosten setzen sich aus den laufenden Zinsen sowie einer Bearbeitungsgebühr von circa 2-3% der Kreditsumme zusammen. Die Rückzahlung des Kredits erfolgt schließlich in festgesetzten monatlichen Raten, die über die komplette Kreditlaufzeit hinweg konstant bleiben.

Kommentar schreiben

Die E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt. Felder mit * müssen ausgefüllt werden.

*

*