Elektromotoren


© sprisi / pixelio.de

Ein Elektromotor wandelt elektrische Energie in mechanische Energie um. Dies geschieht bei fast allen Elektromotoren nach dem gleichen Prinzip: Eine Spule dreht sich zwischen zwei Magneten und erzeugt dadurch Bewegungskraft (Drehbewegung), also Energie. Diese wahnsinnig schwierige Erfindung des Elekromotors liegt jedoch schon weit zurück. Bereits 1819 endeckte der Physiker Hans Christian Ørsted aus Dänemark den Elektromagnetismus. Kurze Zeit später erfolgte die Veröffentlichung der elektromagnetischen Rotation. Durch diese beiden Entdeckungen war eine erste Grundlage für den Elektromotor geschaffen. Der erste praxistaugliche Elektromotor wurde aber erst im Jahr 1834 in Potsdam entwickelt. Der Erfinder war Hermann Jacobi. Danach ging es aufwärts, denn schon vier Jahre später wurde ein sechs Personen fassendes Boot gestarttet - angetrieben von einem über 200 Watt starken Motor! Ab 1866 ermöglichte diese Erfindung die Erzeugung von elektrischer Energie in großem Umfang. Man unterscheidet zwei Grundprinzipen von Elektromotoren: Den Kommutatormotor (Gleichstrommotor) und den Wechsel-und Drehstrommotor. Desweiteren unterscheidet man verschiedene Motortypen, wie zum Beispiel, Drehstrommotoren, Linearmotoren, Wechselstrommotoren, Schrittmotoren, Gleichstrommotor, Repulsionsmotoren, u.s.w.

Während ab dem 19. Jahrhunderts Elektromotoren hauptsächlich für die Industrialisierung und Mechanisierung eingesetzt wurden, werden sie heute auch, neben Kraftfahrzeugen, für Rasenmähern, Haushaltsgeräten, Elektronikgeräten, und für viele weiteren Dinge, die Sie täglich verwenden, gebraucht. Die Erfindung und Entwicklung des Elektromotoren verdanken wir nicht einem alleine, sondern vielen Entdeckern vor unserer Zeit!

Kommentar schreiben

Die E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt. Felder mit * müssen ausgefüllt werden.

*

*